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Life is too short for boring stories

Es gibt drei Verbrechen, derer ich mich gegen das Leben schuldig machen kann, drei Verbrechen, derer ich mich gegen mein Leben schuldig mache. Das erste ist das Verharren in der Vergangenheit. War damals nicht alles besser? Hätte nicht alles so bleiben können, wie es war, für immer und ewig am besten? Was habe ich nicht …

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„Weißt Du eigentlich wie es im Himmel, in der Glückseligkeit aussieht?“, fragte ich Dich unvermittelt, und es muss eine erschreckende Frage gewesen sein, denn Dir ist im selben Moment Dein Buch aus der Hand gefallen. „Natürlich nicht. Das weiß niemand, denn selbst wenn es diesen Himmel gibt, so kann doch niemand darüber Auskunft geben wie …

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Ganz klein beginnt es. Immer beginnt es ganz klein. Bloß ein Funke am Waldesrand.   Stolz und erhaben ragen die Bäume gen Himmel. Jahrzehnte des Wachstums schenkten ihnen diese enorme Höhe. Sie rühren sich nicht, sind einfach da. Und dann kommt er, dieser kleine Funke, nistet sich ein zwischen welken Gräsern und Blättern, unbekümmert und …

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Die Ehe ist eine Institution, eine rechtliche und wirtschaftliche Institution in erster Linie. Was den Romantikerinnen nicht gefallen wird, aber grundsätzlich geht es bei der Ehe weder um Liebe noch um Romantik, sondern um der wirtschaftlichen Tätigkeit im Rahmen des privaten Lebens einen rechtlichen Rahmen zu geben. Deshalb ist es auch eine durchaus bürgerliche Institution. …

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„Du hast Dich in letzter Zeit ziemlich rar gemacht”, erinnerte ich mich das Gespräch, nach einer kurzen Begrüßung, mit meiner Freundin eingeleitet zu haben. Wohlgemerkt, mit meiner besten Freundin. Eigentlich hatte ich die Vermutung gehegt, dass da ein neuer Mann seine Finger im Spiel hatte. Schließlich hatten wir das schon einige Male durchexerziert. Es war …

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Ich erwache, weil ich keine andere Wahl habe, in eine Gegebenheit. Die Freiheit wird nicht durch die Gegebenheit an sich begrenzt, sondern nur durch die Notwendigkeit einer Gegebenheit. Irgendeiner Gegebenheit. Das an sich der Gegebenheit kann ich nicht ändern, sehr wohl aber die Gegebenheit, in die ich erwache. Immerhin. Doch auch davon mache ich nur …

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Niemals hast Du mich anders gesehen als in der Unmittelbarkeit. Niemals hast Du mich anders wahrgenommen als im direkten Gegenüber. Gab es denn je etwas Trennendes zwischen uns? Gab es denn je etwas, was uns wirklich den Weg zueinander ernsthaft hätte versperren können? Gab es denn je jemanden, der die Kraft gehabt hätte, uns zu …

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