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Life is too short for boring stories

Da war nichts weiter als die Art des einfachen Glücks, das nicht großartig angekündigt oder erwartet wurde, sondern einfach da war, mit aller Selbstverständlichkeit, als könnte es nichts anderes geben, als könnte es gar nicht anders sein. Ich tauchte ein, in die klare Nacht, in ihren süßen, betörenden Duft, in den sanften Atem des Windes …

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Du sagst, meine Augen hätten ihren Glanz verloren, seit ich Dich verlassen habe. Du fandest darin so viel sprühende Lebensfreude und Heiterkeit, Ausgeglichenheit und Verbundenheit, Verstehen und Verträumtheit, Lachen und Glück. Eben all das, was ich nur verspüren könne, wenn ich mit Dir zusammen bin. Deshalb wäre es nur folgerichtig, dass meine Augen ihren Glanz …

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Dir zu bereiten, einen Ort, an den Du zurückkehren kannst, wenn Dich das Leben ausgelaugt hat, dann findest Du ein Kissen Dich zu betten und eine Decke Dich zu wärmen, dann findest Du Ruhe und Stille und Raum zum Atmen. Mich Dir zu bereiten, als den Ort, an den Du zurückkehren kannst, wenn Dich das …

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Gedankenverloren sah Lilith in den sternenklaren Himmel, ihren Kopf in Adams Schoß gebettet, der am Stamm einer hohen Birke lehnte, auf dem ein Huhn sein Nachtquartier bezogen hatte. Bis vor Kurzem waren noch alle aus dem Häuserverband zusammengesessen, also alle, die Lust dazu hatten und zumeist hatten alle Lust, hier zu sitzen und zu plaudern. …

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Lara suchte jemanden, der Verständnis für sie aufzubringen vermochte. Es hätte wohl auch genügt, dass man so tat als ob. Auf dieser Suche kam sie zu mir. Eine Freundin aus früheren Tagen, die ich ob ihres obsessiven Lebenswandels aus den Augen verloren hatte. Sie war eine wahre Jet-Set-Queen geworden. Immer unterwegs, nirgends ankommend. Doch nun …

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„Du neigst immer wieder zu Übertreibungen“, konstatiertest Du messerscharf, „Aber im Ernst, was hast Du eigentlich gegen Frauen, die sich bemühen, nett und adrett auszusehen.“ „Ich habe nichts gegen Frauen, die sich bemühen, nett und adrett auszusehen“, erklärte ich nachdenklich, „Ich kann nur nicht verstehen, dass es Menschen gibt, und das sind nicht nur Frauen …

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Wann hast Du Dir das letzte Mal den Wind durchs Haar und um die Nase wehen lassen?Wann bist Du das letzte Mal barfuß über einen weichen Waldboden gegangen?Wann hast Du das letzte Mal den knorrigen Stamm einer alten Eiche berührt, den Blick in ihre Krone wandern und Dich von ihrer majestätischen Gestalt zum Staunen bringen …

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Es ist eine kleine Geschichte, wie sie sich wohl immer und überall ereignet, unzählige Male, in den Gegebenheiten, und doch ist diese kleine Geschichte einmalig, eine von Dir und mir, von uns. Es begann mit einem Einlassen. Vielleicht nicht mehr als die Antwort auf die Lust am Leben, damals, von Dir und mir, nicht mehr …

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… durch den Wald zu gehen, mit Dir, die frische, klare Winterluft einzuatmen und diese ganz besondere Atmosphäre wirken zu lassen. Es ist nichts weiter, als eine Ansammlung von Bäumen. Da tut sich doch nichts. Das ist doch langweilig. Es ist so schrecklich unhektisch und unspektakulär. Aber wer es atmen und riechen und fühlen kann, …

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Manchmal bin ich einfach nur so unendlich müde, von den Herausforderungen des Tages, von der anhaltenden Entzweiung, die sich allerorts beobachten lässt und letztlich keinen Sinn ergibt, weil es niemand wirklich wollen kann und trotzdem alles dafür getan wird, dass es fortschreitet. Ganz im Gegenteil. Man startet untergriffige Wortgefechte aus den nichtigsten Anlässen und erwartet …

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