novels4u.com

Life is too short for boring stories

„Keine Sorge, es wird nicht lange dauern“, sagte Nele beruhigend, die sich neben ihn gesetzt hatte, und tatsächlich war es Stephan, als würde es jemand anderen betreffen. Dieser Nebel wurde stärker in seinem Kopf.  „Du hast mir meinen Penis abgeschnitten?“, fragte er verwundert, als er an sich herabblickte und mühsam erkannte, was geschehen war. „Ja“, …

weiterlesen

Als er am nächsten Morgen erwachte, fühlte er sich gestärkt und kräftig, nur ein unbändiger Hunger quälte ihn. Er sah sich in der Hütte um. Sie war klein und heimelig. Er sah einen Ofen, der zum Heizen und zum Kochen diente, einen Tisch mit einer Bank und zwei Betten. Zwei Betten? Sein Engel wohnte also …

weiterlesen

Es gibt Dinge, die kann man nun mal nicht ändern. Das Wetter zum Beispiel oder das Schicksal oder die Folgen von Entscheidungen, die man trifft. Sie verhielt sich dennoch ziemlich störrisch in letzter Zeit. Sie meinte ihren Willen durchsetzen zu können, einfach nur, weil sie es sich einbildete, dass sie das oder das gerade wollte …

weiterlesen

Liebe Mutter! Ich schreibe Dir heute einen Brief, weil ich keine andere Möglichkeit habe, seit er mir das Handy und den Computer weggenommen hat. Er sagte, ich hätte zu lange mit meiner Freundin telefoniert. Damit hatte er ja auch recht. Ich konnte mich einfach nicht zusammenreißen. So war es notwendig geworden. Ich wollte Dir nur …

weiterlesen

Man gewöhnt sich. Onto war ein Teil unserer kleinen Familie geworden, denn wir hatten uns vertraut gemacht, einander kennengelernt und angenommen in unserem jeweiligen So-Sein. „So wie Du bist“, sagte ich zu mir, um sofort zu ergänzen, „und wirst. In dem, in dem Du beständig bist und in dem, in dem Du wächst, so nehme …

weiterlesen

Als ich an diesem Morgen aus durchaus ruhigen Träumen, die ich trotz allem nach wie vor hatte, erwachte, geschah dies nicht ganz freiwillig. Es hatte sich ein Geräusch in eben jene Träume geschummelt, das ich sofort und messerscharf als eines diagnostizierte, das mit meinem Traum nichts zu tun hatte. Folgerichtig folgerte ich, dass es aus …

weiterlesen

„Was hättest Du eigentlich getan, wenn irgendeiner von den Lehrer*innen was dagegen gehabt hätte, dass Nanna mit in der Klasse ist?“, fragte Sarah, eine von Pippas Mitschülerinnen in der großen Pause. „Dann wäre ich auch nach Hause gegangen“, erklärte Pippa entschieden, doch so unterschiedlich die Reaktionen der Lehrer*innen auch war, von desinteressiert bis entzückt, keine*r …

weiterlesen

Bereits wenige Tage nach Beginn des Streiks, glich die Stadt einem Schlachtfeld. Auf der einen Seite standen die Arbeiter*innen, die nichts hatten als ihr nacktes Leben, für deren Erhaltung sie letztendlich kämpften. Ihnen gegenüber standen die Kräfte der Exekutive, Polizei, Miliz und Nationalgarde. So friedlich die Proteste der Arbeiter*innen auch sein mochten, immer wieder kam …

weiterlesen

Die Rosen blühten. Verschiedenste Rot-, Gelb-, Orangetöne besprenkelten den Hof mit bunten Farbklecksen und ein betörender Duft entströmte den Blüten. Immer wieder gingst Du durch die Reihen der Blumen, bliebst bei jeder stehen um ihr Wachstum zu sehen. Nichts weiter, nur sehen und sein lassen.   „Ist es nicht faszinierend wie sie wachsen, sich entfalten …

weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: