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Life is too short for boring stories

Walda und Waldo, die beiden Kleinsten der Wolpertingerfamilie, sprangen voller Lebensfreude auf ihren Betten herum. Schließlich sind Wolpertingerkinder auch nicht anders als Menschenkinder, sie sehen höchstens ein wenig anders aus. Oma Waldburg kam in ihre Höhle und sah sich das Schauspiel eine Zeitlang an, denn sie hatte Freude zu sehen, wie übermütig und froh ihre …

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„Wo nur ist der Beginn eines Lebens?“, setze ich an und versuche meine Gedanken zu ordnen, eine gewisse Chronologie hineinzubekommen, knapp und sachlich. Aber können wir unserem eigenen Leben wirklich je sachlich gegenüberstehen, es zusammenfassen auf nüchterne Fakten, ohne das Eigentliche, das Lebendige daran zu negieren? Was bleibt? Ein paar Jahreszahlen, Daten, Umstände, nichts weiter. …

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„Im Anfang war das Wort,und das Wort war bei Gott,und das Wort war Gott.Im Anfang war es bei Gott.Alles ist durch das Wort geworden,und ohne das Wort wurde nichts,was geworden ist,in ihm war das Leben,und das Leben war das Licht der Menschen.Und das Licht leuchtet in der Finsternis,und die Finsternis hat es nicht erfasst.“(Joh. 1,1-5) …

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Sie folgen dem Stern, gehen den Weg, den er sie leitet. Ihre Schritte werden immer sicherer. Sie besehen und entdecken die neue Welt, die sie umgibt, erkennen, ohne sie sich zu eigen machen zu müssen, im Schein der dreiundzwanzig Kerzen. „Wir gehen voran und überlassen uns dem Staunen über all die Wunder, die das Leben …

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Sie folgen dem Stern, den Weg, der ihnen geschenkt wurde, wie das Erkennen und Erfahren des Moments, des Je-Jetzt, ohne zu wissen, wohin er sie führen würde, um doch voll Vertrauen und Zuversicht ihre Schritte zu setzen. Doch ganz gleich, wohin sie ihre Schritte setzen, wohin auch immer dieser Weg führt, wohin auch immer sie …

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Sie folgen dem Stern, den alles überstrahlenden, die Abgründe und die Unsicherheiten erhellenden, die Unwegbarkeiten und Unverständigkeiten ebnenden Licht, das nicht blendet und kantet, nicht entblößt und wertet, nur sanft erhellt und einnimmt in die Möglichkeit, verheißt und einlöst, verspricht und erfüllt, gewährt und verwirklicht, folgen dem Stern entlang dem Schein der einundzwanzig Kerzen. So …

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Die alte Welt lassen sie hinter sich. Vielleicht werfen sie noch einmal einen Blick zurück, auf das andere Ufer, das sie hinter sich ließen, auf das Gestern und das Gewesene, doch sie haben entschieden und stehen in dieser Entscheidung. Darin wollen sie bleiben. Sie lassen nicht alles zurück, denn ganz egal, wohin es sie auch …

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Sie, Du und Du, gehalten von und befreit in die Berührung, stehen am Ende des Steges: „Fährmann, setz uns über. Wir sind den Weg zueinander gegangen. Nun bring uns in die Welt des Miteinander, dort hinüber, an das jenseitige Ufer des Sees, eine neue Welt zu entdecken.“ Der Fährmann legt an. Sie nehmen Platz im …

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Katie Garland saß gelangweilt an ihrem hübschen, zierlichen Sekretär und sah hinaus in die pechschwarze Nacht. Gelangweilt, das war das Attribut, das ihr Leben seit Monaten begleitete. Sie straffte ihren schlanken, hochgewachsenen Körper unter dem neuen, schweren Samtkleid. Trotz allem unterließ sie es niemals sich derart zu kleiden, dass sie in jeder Gesellschaft gute Figur …

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Arm in Arm gehen sie weiter, lösen sich voneinander, ohne die Berührung zu verlieren, gehen miteinander, ohne den eigenen Schritt zu hemmen, bis sie den See erreichen, in dem sich der volle, klare Mond spiegelt, gehen den Steg entlang, bis zum Ende. Sie gehen bis zum Ende, zu diesem geheimnisvollen, neuentdeckten Raum, den das Wir …

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