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Life is too short for boring stories

„Nur noch einen kleinen Moment will ich hier bleiben, will ich bleiben“, sagt er, denn die atmende Lebendigkeit ist so unverhofft und neu, so ungekannt und schön, dass er meint, einfach nur stehen zu bleiben, um nicht mehr enttäuscht, nicht mehr entzweit zu werden, um bloß noch das schwer Errungene festzuhalten, einander zu halten. „Du …

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Einen Schritt zurück, weg von der Treppe. Sie tasten an der Glaswand entlang, ob da nicht doch irgendwo ein Durchlass ist, den sie bisher übersehen hatten, bloß übersehen, einen Durchlass, der sie zueinander kommen lassen würde. Ja, es war gut, miteinander zu gehen, den Blick nach vorne und die eine Hand gebettet in die Hand …

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Es kann nur einen Weg zum Miteinander geben, den direkten. Es kann nur ein Wollen zum Miteinander geben, das unbedingte. Und es kann nur eine Zeit des Miteinander geben, das Jetzt. Wir saßen auf unserem Steg, immer noch umflossen, umweht vom Chaos, doch schon mit einem festen Anhalts- und Ankerpunkt, an dem wir zur Ruhe …

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Wolken hatten sich vor den Mond geschoben, tiefe, dunkle Wolken, so dass ich Dich kaum mehr zu erkennen vermochte. Finsternis, pechschwarze Finsternis überlagerte sogar noch das Grau, nahmen selbst diesem noch die Nuancierungen. Doch ich spürte, dass Du mich ansahst, intensiv und fordernd.

Unvermittelt löste sich Yvonne aus Marks Umarmung und sah ihn an.„Was hältst Du davon, wenn wir zum Stand zurückgehen und ich Dich den anderen vorstelle. Du wärst eine tolle Stütze für unsere Arbeit, natürlich nur, wenn Du willst“, schlug Yvonne ihm vor.„Meinst Du?“, fragte Mark und es klang Resignation aus seiner Stimme, „Ich kann mir …

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Es war einfach undenkbar, einfach so ein Für-Immer zu versprechen. Aber gleichzeitig sah sie diese hoffnungsfrohen Augen, diese Lebendigkeit, die ihn strahlen ließ. Ja konnte sie nicht sagen, aber auch nicht Nein. Sie spürte in sich, dass sie nicht Nein sagen wollte. Aber was blieb dann noch? Deshalb fasste sie seine Hände und meinte: „Lass …

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… durch den Wald zu gehen, mit Dir, die frische, klare Winterluft einzuatmen und diese ganz besondere Atmosphäre wirken zu lassen. Es ist nichts weiter, als eine Ansammlung von Bäumen. Da tut sich doch nichts. Das ist doch langweilig. Es ist so schrecklich unhektisch und unspektakulär. Aber wer es atmen und riechen und fühlen kann, …

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Wir wollen den Mond fangen, wie er sich im Wasser spiegelt und seine Spiegelung von den Wellen glätten und verzerren lässt. Wir wollen den Mond fangen, wie er sich leuchtend und funkelnd im Wasser ergießt, wie er sich neckend und spielend mit der Unbeständigkeit des Wassers vereint und wieder trennt. Wir wollen den Mond fangen, …

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