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Life is too short for boring stories

„Ich brauche Dich“, sagtest Du – ich sagte nichts.„Ich brauche Dich, wie die Luft zum Atmen“, sagtest Du – ich sagte nichts.„Ich brauche Dich wie das Wasser, um nicht auszutrocknen“, sagtest Du – ich sagte nichts.„Ich brauche Dich, wie die Pflanzen die Sonne brauchen, um zu wachsen“, sagtest Du – ich sagte nichts, nur wurde …

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Schafe, Weite, Wind, Wellen, Klippen, Whiskey, Steinmonumente – das ist wohl das erste, was uns zu Irland einfällt, und alles stimmt. Ich sitze an der Atlantikküste, am westlichsten Punkt Irlands, sitze und schaue. Mehr mache ich nicht. Gerade ich, die ich normalerweise ohne Betätigung keine fünf Sekunden ruhig sitzen kann, ich sitze und schaue. Nichts …

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Sabrina war enttäuscht, vom Leben, den Umständen und vor allem, von sich selbst. Sie konnte sich nicht erklären woran es lag, aber jedes Mal, wenn sie an ihn dachte, ging es ihr schlecht. Der Gedanke daran, dass es nun möglich wäre wieder fragen, wann sie sich wiedersehen würden, bereitete ihr Übelkeit und veranlasste sie dazu, …

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Sie folgen dem Stern, den alles überstrahlenden, die Abgründe und die Unsicherheiten erhellenden, die Unwegbarkeiten und Unverständigkeiten ebnenden Licht, das nicht blendet und kantet, nicht entblößt und wertet, nur sanft erhellt und einnimmt in die Möglichkeit, verheißt und einlöst, verspricht und erfüllt, gewährt und verwirklicht, folgen dem Stern entlang dem Schein der einundzwanzig Kerzen. So …

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Stück für Stücke brechen die Ziegel heraus, geben den Blick frei auf den Schein der neun Kerzen. Sie verfolgen dieses Schauspiel, staunend und misstrauisch aus der jeweiligen Ecke ihrer Kerkerzelle, doch umso mehr die Mauer wegbröckelt, desto zuversichtlicher werden sie, lassen sich los, strecken sich, stehen auf. Dort geht es weiter. Sie müssen nicht bleiben, …

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„Was hat Liebe mit Anarchie zu tun? Mehr noch, wie kann man Liebe und Anarchie durch das kleine Wörtchen ist gleichsetzen?“, wird sich die eine oder andere unwillkürlich fragen, denn in den meisten Köpfen taucht beim Wort „Anarchie“ noch immer das Bild des völligen Chaos, der Gewaltherrschaft auf. Dank an die Gehirnwäsche der Gegner*innen des …

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Nichts weiter, als das stille Glück mit Dir im Hier zu sein. Nichts weiter, als das Sich-Verlieren im Moment des Miteinander. Nichts weiter, und doch alles, was der Moment je sein kann. Ich verlor mich darin, wie in Dir, getragen von stillen, sanften Wogen der Geborgenheit. Jäh hast Du mich herausgerissen aus diesem Jetzt, diesem …

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Er stand am Tor, reglos, in jener Nacht, als sie ging. Es war noch nicht lange her, da hatte er alles verloren, alles, was für ihn in dieser Welt von Bedeutung war, alles und jeden, auf einen Schlag, entwurzelt und verloren, in der Unendlichkeit der Welt, die doch nichts weiter war, als dieser eine Straßenzug, …

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„Darf ich Ihr Bad benutzen?“, fragte Fr. Schön ohne Umschweife. Lisa wies ihr den Weg. Als sie ein paar Minuten später abgeschminkt zurückkehrte, blieb Hr. Fleißig geradezu der Mund offenstehen.„Was für eine bezaubernde Frau Sie doch sind“, fasste er seine Gedanken zusammen. Er hatte einfach ausgesprochen, was ihm spontan durch den Kopf ging, ohne seine …

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Sie arbeitete. Ihre Hände waren zerfurcht. Der Ausblick aus ihrem Zimmer in den Hinterhof war trist. Heute hatte sie von Menschenrechten gelesen, in einer Zeitung. Recht auf Leben – das wahre Leben? Recht auf freie Meinungsäußerung – Recht auf Gehört-werden? Recht auf Gottesverehrung – das Angenommen-sein? Jeder hat ein Anrecht auf sein Stück vom Glück …

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