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Life is too short for boring stories

Zulassen – Dich zu mir zu setzen, obwohl wir nichts voneinander wissen, außer vielleicht das Eine, dass wir Menschen sind, die die Begegnung suchen, manchmal aus Langeweile oder bloßer Neugierde, manchmal aber auch um nicht unterzugehen im Sumpf der Isoliertheit und Ich-Verlorenheit. Zulassen – Dich mir und mich Dir zuzusprechen, obwohl wir uns nicht zuvor …

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Wie oft habe ich es schon versucht zu sehen. Wie oft habe ich schon versucht Dich zu sehen. Und habe es doch nicht geschafft mir selbst zu entfliehen. Wobei, entfliehen ist schon ein sehr hartes Wort in diesem Zusammenhang, denn sollte es mir tatsächlich gelingen mir selbst zu entfliehen, wie die Verfolgte ihrer Verfolgerin, wenn …

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Ins Wasser eintauchen um trocken zu werden. Wir könnten uns lieben, wenn wir vom hassen müde sind. Der Wind befreit uns von der Trägheit. Zwei Männer in Weiß kamen den Steg entlang. Er war immer noch da. Saß da und starrte ins Wasser. Kein Lidschlag schien seinen Blick zu durchbrechen. Wir wollten doch immer nur …

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Offenheit und Klarheit lag auch in dieser Nacht. Nichts war bestimmt. Alles war möglich. Gewöhnliches und Absurdes, und natürlich alles dazwischen. „Ich habe Dich so lange gesucht. Warum nur hast Du Dich vor mir versteckt?“, sagte er ohne Umschweife zu mir, als er kam, in diese Offenheit und Klarheit einer Nacht. „Ich freue mich, dass …

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Was es zu erwarten gilt ist nichts im Vergleich zu dem, was zu erkennen wir vermöchten und uns doch scheuen. Wenn Du niederbrichst, dann nicht nur, weil Du aufgibst, weil Du völlig ausgelaugt und erschöpft bist, vom ständigen Hetzen und Davoneilen, nicht nur, weil Dich das Fehlende schmerzt, und das ist mehr als bloß Dein …

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Es heißt die Zeit ist Ewigkeit.Es heißt es ist der Moment, der bleibt.Es heißt es ist das Da-Sein, das uns trägt.Es heißt es ist der Ort, der uns zu Hause ist.Es heißt, dass es stimmt, was es heißt.

Die Kaffeetasse in der Hand geht er die paar Meter vom Küchentisch zum Schreibtisch, um sich in sein Büro zu Hause zu begeben. Home Office nennt sich das Neudeutsch. Warum kann man nicht einfach heimatliches Büro sagen? Aber das ist nur eine periphere Frage, die ihn sofort wieder verlässt, weil eine andere Erkenntnis dazwischentritt. Eigentlich, …

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Ich sah sie an. Sie ließ sich von mir ansehen, aufnehmen, verstehen, ohne Worte, in einer Art, wie ich sie noch nie erlebt hatte. „Ich sehe Dich und in Dir mich“, meinte ich. „Ich sehe Dich und in Dir mich“, bestätigte sie, „Aber noch mehr, indem ich mich in Dir sehe, sehe ich auch Dich …

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Sacht waren ihre Berührungen, sacht und fordernd zugleich. Ich schloss die Augen, um mich gänzlich auf das Fühlen einzulassen. Ihre Finger wirkten wie eine Aufforderung, stießen Nerv um Nerv an, die sich in Schwingung versetzten, lösten kleine Funken aus, wie einen Sprühregen, der sich über das weitverzweigte Netz der Nervenbahnen, ergoss, ausgehend von meiner Klitoris, …

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„Es braucht einen Namen, weil es sonst fremd bleibt“, versuchte ich mich endlich an einer Antwort, „Und wenn es kein allgemein gültiger Name ist, dann bleiben wir uns untereinander fremd, so wie vielen überhaupt ihr Körper fremd ist.“„Ich denke, ich komme sehr gut mit meinem Körper zurecht“, warf meine Freundin rasch ein, „Das ist mir …

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