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Life is too short for boring stories

Seit einigen Wochen nun gingen Sybille, Lukas und Rolf regelmäßig miteinander spazieren, so dass sie sich näher kennenlernten. So erfuhr Rolf, dass Sybille nach Abschluss ihres Studiums der Philosophie als freiberufliche Journalistin zu arbeiten begann. Nachdem ihr Vater gestorben war, zog sie zu ihrer Mutter, zurück in ihr Elternhaus in dieser Straße. Lukas wiederum erzählte …

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Diese Angst hatte etwas Lähmendes, denn ich konnte niemals sagen, wann sie zuschlagen. Doch die Gefahr war immer präsent, und es musste auch nicht heute oder morgen sein. Oft konnten viele Jahre vergehen. Zeit genug, um sich in Sicherheit zu wiegen, doch dann kam es, wie ein Schlag aus heiterem Himmel, wenn man nicht mehr …

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„Wo nur ist der Beginn eines Lebens?“, setze ich an und versuche meine Gedanken zu ordnen, eine gewisse Chronologie hineinzubekommen, knapp und sachlich. Aber können wir unserem eigenen Leben wirklich je sachlich gegenüberstehen, es zusammenfassen auf nüchterne Fakten, ohne das Eigentliche, das Lebendige daran zu negieren? Was bleibt? Ein paar Jahreszahlen, Daten, Umstände, nichts weiter. …

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Sie folgen dem Stern, gehen den Weg, den er sie leitet. Ihre Schritte werden immer sicherer. Sie besehen und entdecken die neue Welt, die sie umgibt, erkennen, ohne sie sich zu eigen machen zu müssen, im Schein der dreiundzwanzig Kerzen. „Wir gehen voran und überlassen uns dem Staunen über all die Wunder, die das Leben …

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„Lass uns weitergehen“, fordert er sie auf, die noch immer in die Bilder versunken ist, um so viel wie möglich mitzunehmen. „Nun, wenn Du mir versprichst, dass Du mir noch mehr erzählst von Dir“, wendet sie ein, und nachdem er ihr dieses Versprechen gegeben hat, lässt sie sich ohne weiteren Widerstand zurück zur Treppe führen, …

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Stück für Stücke brechen die Ziegel heraus, geben den Blick frei auf den Schein der neun Kerzen. Sie verfolgen dieses Schauspiel, staunend und misstrauisch aus der jeweiligen Ecke ihrer Kerkerzelle, doch umso mehr die Mauer wegbröckelt, desto zuversichtlicher werden sie, lassen sich los, strecken sich, stehen auf. Dort geht es weiter. Sie müssen nicht bleiben, …

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Zulassen – Dich zu mir zu setzen, obwohl wir nichts voneinander wissen, außer vielleicht das Eine, dass wir Menschen sind, die die Begegnung suchen, manchmal aus Langeweile oder bloßer Neugierde, manchmal aber auch um nicht unterzugehen im Sumpf der Isoliertheit und Ich-Verlorenheit. Zulassen – Dich mir und mich Dir zuzusprechen, obwohl wir uns nicht zuvor …

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Wie oft habe ich es schon versucht zu sehen. Wie oft habe ich schon versucht Dich zu sehen. Und habe es doch nicht geschafft mir selbst zu entfliehen. Wobei, entfliehen ist schon ein sehr hartes Wort in diesem Zusammenhang, denn sollte es mir tatsächlich gelingen mir selbst zu entfliehen, wie die Verfolgte ihrer Verfolgerin, wenn …

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Ins Wasser eintauchen um trocken zu werden. Wir könnten uns lieben, wenn wir vom hassen müde sind. Der Wind befreit uns von der Trägheit. Zwei Männer in Weiß kamen den Steg entlang. Er war immer noch da. Saß da und starrte ins Wasser. Kein Lidschlag schien seinen Blick zu durchbrechen. Wir wollten doch immer nur …

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Offenheit und Klarheit lag auch in dieser Nacht. Nichts war bestimmt. Alles war möglich. Gewöhnliches und Absurdes, und natürlich alles dazwischen. „Ich habe Dich so lange gesucht. Warum nur hast Du Dich vor mir versteckt?“, sagte er ohne Umschweife zu mir, als er kam, in diese Offenheit und Klarheit einer Nacht. „Ich freue mich, dass …

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