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Life is too short for boring stories

Ins Wasser eintauchen um trocken zu werden. Wir könnten uns lieben, wenn wir vom hassen müde sind. Der Wind befreit uns von der Trägheit. Zwei Männer in Weiß kamen den Steg entlang. Er war immer noch da. Saß da und starrte ins Wasser. Kein Lidschlag schien seinen Blick zu durchbrechen. Wir wollten doch immer nur …

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Offenheit und Klarheit lag auch in dieser Nacht. Nichts war bestimmt. Alles war möglich. Gewöhnliches und Absurdes, und natürlich alles dazwischen. „Ich habe Dich so lange gesucht. Warum nur hast Du Dich vor mir versteckt?“, sagte er ohne Umschweife zu mir, als er kam, in diese Offenheit und Klarheit einer Nacht. „Ich freue mich, dass …

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Was es zu erwarten gilt ist nichts im Vergleich zu dem, was zu erkennen wir vermöchten und uns doch scheuen. Wenn Du niederbrichst, dann nicht nur, weil Du aufgibst, weil Du völlig ausgelaugt und erschöpft bist, vom ständigen Hetzen und Davoneilen, nicht nur, weil Dich das Fehlende schmerzt, und das ist mehr als bloß Dein …

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Die Kaffeetasse in der Hand geht er die paar Meter vom Küchentisch zum Schreibtisch, um sich in sein Büro zu Hause zu begeben. Home Office nennt sich das Neudeutsch. Warum kann man nicht einfach heimatliches Büro sagen? Aber das ist nur eine periphere Frage, die ihn sofort wieder verlässt, weil eine andere Erkenntnis dazwischentritt. Eigentlich, …

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Ich sah sie an. Sie ließ sich von mir ansehen, aufnehmen, verstehen, ohne Worte, in einer Art, wie ich sie noch nie erlebt hatte. „Ich sehe Dich und in Dir mich“, meinte ich. „Ich sehe Dich und in Dir mich“, bestätigte sie, „Aber noch mehr, indem ich mich in Dir sehe, sehe ich auch Dich …

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Sacht waren ihre Berührungen, sacht und fordernd zugleich. Ich schloss die Augen, um mich gänzlich auf das Fühlen einzulassen. Ihre Finger wirkten wie eine Aufforderung, stießen Nerv um Nerv an, die sich in Schwingung versetzten, lösten kleine Funken aus, wie einen Sprühregen, der sich über das weitverzweigte Netz der Nervenbahnen, ergoss, ausgehend von meiner Klitoris, …

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„Es braucht einen Namen, weil es sonst fremd bleibt“, versuchte ich mich endlich an einer Antwort, „Und wenn es kein allgemein gültiger Name ist, dann bleiben wir uns untereinander fremd, so wie vielen überhaupt ihr Körper fremd ist.“ „Ich denke, ich komme sehr gut mit meinem Körper zurecht“, warf meine Freundin rasch ein, „Das ist …

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Und dann war alles anders. Von einem auf den anderen Moment schien nichts mehr zu sein wie es gerade eben noch war. Oder doch nicht? Der Mond stand voll und satt am Himmel, und doch stand er anders für mich. Die Nachtluft war lau und warm, und doch war sie anders für mich. Sogar ich …

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Ich lag am Steg und sah in die Sterne und tat so als ob, in dieser Nacht. Manchmal mache ich das, so tun als ob, weil ich gerade nicht weiß, was ich sonst tun sollte was hilfreich wäre. In diesem Fall tat ich so als ob ich mich in dem Anblick der Sterne verlieren würde, …

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