novels4u.com

Life is too short for boring stories

Es war doch bloß ein Wort.Es war bloß ein Wort, unbedacht vielleicht.Es war bloß ein Wort, wie jedes andere, doch wir hatten die Situation missachtet.Es war nicht mehr bloß ein Wort, in dieser Situation.Es war ein Stein, den wir zwischen uns warfen.Es war ein Stein, aus dem ein Felsen wuchs.Es wurde ein Felsen, weil wir …

weiterlesen

„Ich hatte letzte Nacht einen Traum, aber ich bin mir nicht sicher ob es ein Traum war.“ „Wie kann man sich nicht sicher sein ob es ein Traum war? Du hast geschlafen und erlebtest etwas, was nicht real geschah. Das ist wohl ein Traum.“ „Woher soll ich das wissen ob ich schlafe, wenn ich schlafe. …

weiterlesen

Nichts ist so verführerisch, wie die eigene Unzufriedenheit. Ich habe mir die Leinen und die Hunde geschnappt und schlug die Türe hinter mir zu, um meiner Verärgerung noch zusätzlichen Ausdruck zu verleihen. Als wenn das noch notwendig gewesen wäre. Ich wollte nur noch hinaus, aus dieser Situation der Frustration und des Unverstanden seins. Die Hunde …

weiterlesen

Ich habe es gekostet, das Wunder des Du-geworden-seins, das Wunder der Menschwerdung, der Inkarnation, der fleischgewordenen Annahme. Ich habe mich daran gesättigt und gelabt, an dem einen Wort, das etwas aus mir machte, was ich zuvor nicht war. Oder doch? Hat es nicht eine Zeit gegeben, in der ich es war? Hat es nicht eine …

weiterlesen

Inmitten von Menschen, umgeben, umringt, umzwungen, umzäunt, misstrauisch umschlichen, ängstlich weiträumig umrundet, je nach Temperament, und doch so viel Weite, diese erzwungene Nähe in der Straßenbahn, in der Wartehalle, in der Schlange, im Raucherhäuschen, erzwungene Nähe, die ein Graben ist, zwischen mir und den Umgebenden, Maßlosigkeit heuchelnd, verstummt, zu Boden blickend oder in die Unbestimmtheit, …

weiterlesen

In Kooperation mit VASA Journal on Images and Culture, Bilder @Roberto Muffoletto Hinführung   Das Sehen war zuerst. Sowohl in der Phylo- als auch in der Ontogenese. Der Mensch nimmt seine Welt sehend wahr, von Anfang an, und teilt sich ebenso nonverbal mit. Der verbale Ausdruck kommt vergleichsweise spät. Wenn ein Baby auf die Welt …

weiterlesen

Erst in Deinem Versteck hast Du es gemerkt. Gerade noch rechtzeitig. Noch nicht zu spät. In Deinem Versteck, das Dir Zuflucht bietet vor der Welt. In Deinem Versteck, in dem Du die Welt beherbergst. Nichts hast Du ausgelassen, von dem, was Du gesehen hast. Angesehen. Nicht wie andere, die einfach nur denken, ha, ein gutes …

weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: