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Life is too short for boring stories

Sie hatte es satt. Heute würde sie sich endgültig trennen. Tränen hin, Kummer her, das würde sie nicht mehr rühren. Aber warum sollte es ihr gerade heute gelingen? Mindestens drei Anläufe hatte sie bereits unternommen, und jedes Mal hatte er es geschafft sie umzustimmen. Aus bloßem Mitleid hatte sie zuletzt immer wieder nachgegeben, weil sie …

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„Jetzt ist das auch schon abgelaufen“, tönt Deine an sich wohlklingende Stimme durch die Küche, viel lauter als notwendig, wo ich doch ganz in Deiner Nähe bin, „Sag mal schaust Du überhaupt nicht, wenn Du einkaufen gehst.“ „Was meinst Du?“, frage ich, auch um ein wenig Zeit zu gewinnen, weil mich Dein Angriff doch ein …

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Sarah und Jonas Wegener hatten mich nach Hause begleitet, bis vor die Haustüre hatten sie mich gebracht bevor sie sich von mir verabschiedeten, damit ich sie am nächsten Tag an eben jener Stelle wieder begrüßen konnte. Ich hatte Tee und Kuchen vorbereitet, das Feuer brannte im Kamin, als das Ehepaar eintrat.   Während der nächsten …

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Am späten Nachmittag hatte die Fähre abgelegt. Die See war ruhig und der Himmel wolkenlos. Meine Gefühle waren eher gemischt, als ich Barnabas einpacken musste und der Spedition übergab. Allzu oft hatte ich schon darauf vergessen, dass er ja letztendlich doch kein Mensch war, dass er weder Hunger noch Durst, weder Kälte noch Hitze erleiden …

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Sarah Wegener schüttelte traurig und auch ein wenig irritiert den Kopf. Ihr vormals dunkles Haar, das nun mit grauen Strähnen durchsetzt war, hatte sie in einem strengen Knoten zusammengebunden. Mit ihren fast fünfzig Jahren hatte sie nicht nur Jahre, sondern mehr Lebenserfahrung gesammelt als manch einer in zwei Leben nicht geschafft hätte. Gemeinsam mit ihrem …

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„ Schläfst Du?“, frage ich vorsichtig. Schweigen, sich verkriechen, so gut als möglich, in uns selbst. Dieses Bett ist das Nadelöhr, um das wir nicht herumkommen. Entkommen ist nur in den Schlaf möglich, auch wenn man nur so tut. So liegen wir, Nacht um Nacht, im selben Bett, tunlichst an der äußersten Kante, um uns …

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So tönt Claus Hipp in der Werbung. Und das ist ausnahmsweise ein Satz, den ich einfach nur abnicken kann. Die Natur hat sich was gedacht bei dem was sie tut. Die Muttermilch ist genau auf die Bedürfnisse der Säuglinge abgestimmt, je nach Entwicklungsstand. Sie ist immer verfügbar und sogar gleich richtig temperiert. Dazu kommt noch …

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