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Life is too short for boring stories

Nachdenklich betrat sie ihre Wohnung. Trotz des Zuspruchs, den sie erfahren hatte, fühlte sie sich schuldig, ihrem Freund gegenüber, der das doch so gewollt hatte und jetzt wer weiß was machte, dem Mann gegenüber, mit dem sie aus gewesen war, und der trotz allem ihre Freundschaft suchte, aber vor allem sich selbst gegenüber. Irgendwie hatte …

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Es war ein kurzer Anruf, in dem er ihr mitteilte, dass er an diesem Abend keine Zeit hätte, denn er sei verabredet, jedoch nicht mit Freunden, sondern mit einer Frau, die er kennengelernt hatte und mit der er nun essen gehen wollte. Sie war einverstanden, denn es traf sich sehr gut, hatte sie doch ihrerseits …

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Unversehens hatte sie sich in ihn verliebt. Wie das eben so passiert, immer und überall auf der Welt, mit Schmetterlingen im Bauch, begleitet von Appetitlosigkeit und dem ständigen Wunsch bei ihm zu sein, nichts weiter, als bei ihm zu sein. Ihm erging es wohl genauso, denn sie verbrachten wirklich jede freie Minute miteinander. Sie überschütteten …

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Vorsatz, nennt man das in der Juristensprache, wenn eine Tat von vornherein geplant war, und sie hatte es schon lange geplant. Mit der ihr eigenen Akribie hatte sie sich über die beste, effektivste und vor allem einfachste Lösung für ihr Problem informiert. Es war gar nicht so leicht. Erkundigungen einzuziehen und gleichzeitig niemanden ihre wahren …

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„Warum sagst Du nichts?“, kommt es spitz von einem der beiden Partner*innen, wenn man sich einmal in die sog. traute Zweisamkeit verirrt hat. „Weil ich gerade nichts zu sagen habe“, wäre die wohl ehrliche Antwort, aber sicherlich verfehlt, denn darauffolgt, ebenso unausweichlich, wie das Amen im Gebet, die Antwort: „Du meinst wohl, weil Du mir …

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Sie hatte es satt. Heute würde sie sich endgültig trennen. Tränen hin, Kummer her, das würde sie nicht mehr rühren. Aber warum sollte es ihr gerade heute gelingen? Mindestens drei Anläufe hatte sie bereits unternommen, und jedes Mal hatte er es geschafft sie umzustimmen. Aus bloßem Mitleid hatte sie zuletzt immer wieder nachgegeben, weil sie …

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„Jetzt ist das auch schon abgelaufen“, tönt Deine an sich wohlklingende Stimme durch die Küche, viel lauter als notwendig, wo ich doch ganz in Deiner Nähe bin, „Sag mal schaust Du überhaupt nicht, wenn Du einkaufen gehst.“ „Was meinst Du?“, frage ich, auch um ein wenig Zeit zu gewinnen, weil mich Dein Angriff doch ein …

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Sarah und Jonas Wegener hatten mich nach Hause begleitet, bis vor die Haustüre hatten sie mich gebracht bevor sie sich von mir verabschiedeten, damit ich sie am nächsten Tag an eben jener Stelle wieder begrüßen konnte. Ich hatte Tee und Kuchen vorbereitet, das Feuer brannte im Kamin, als das Ehepaar eintrat.   Während der nächsten …

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Am späten Nachmittag hatte die Fähre abgelegt. Die See war ruhig und der Himmel wolkenlos. Meine Gefühle waren eher gemischt, als ich Barnabas einpacken musste und der Spedition übergab. Allzu oft hatte ich schon darauf vergessen, dass er ja letztendlich doch kein Mensch war, dass er weder Hunger noch Durst, weder Kälte noch Hitze erleiden …

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