novels4u.com

Life is too short for boring stories

Fr. Fleißig war im Morgengrauen aufgestanden, wie an jedem anderen Tag der Woche, hatte sich nur rasch einen Kaffee gemacht und sich mit ihrem Laptop auf die Terrasse gesetzt. Nach und nach erwachte das Leben um sie.„Verdammte Vögel“, dachte sie, als diese zu ihrem Morgenkonzert anhoben, „Und zu verdanken haben wir diese Lärm diesen Schmarotzern, …

weiterlesen

Die Kaffeetasse in der Hand geht er die paar Meter vom Küchentisch zum Schreibtisch, um sich in sein Büro zu Hause zu begeben. Home Office nennt sich das Neudeutsch. Warum kann man nicht einfach heimatliches Büro sagen? Aber das ist nur eine periphere Frage, die ihn sofort wieder verlässt, weil eine andere Erkenntnis dazwischentritt. Eigentlich, …

weiterlesen

„Du neigst immer wieder zu Übertreibungen“, konstatiertest Du messerscharf, „Aber im Ernst, was hast Du eigentlich gegen Frauen, die sich bemühen, nett und adrett auszusehen.“ „Ich habe nichts gegen Frauen, die sich bemühen, nett und adrett auszusehen“, erklärte ich nachdenklich, „Ich kann nur nicht verstehen, dass es Menschen gibt, und das sind nicht nur Frauen …

weiterlesen

„Das ist doch keine Arbeit!“, war der stehende Satz in ihrer Familie. Als sie ganz klein war, wurde sie auf ihren Stuhl gesetzt, während die Eltern das machten, was Arbeit war. Manchmal kam sie auch zu den Großeltern. „Die haben ja schließlich nichts zu tun“, hieß es da, „Die können ganzen Samstag, Sonntag auf Gaude …

weiterlesen

Bereits wenige Tage nach Beginn des Streiks, glich die Stadt einem Schlachtfeld. Auf der einen Seite standen die Arbeiter*innen, die nichts hatten als ihr nacktes Leben, für deren Erhaltung sie letztendlich kämpften. Ihnen gegenüber standen die Kräfte der Exekutive, Polizei, Miliz und Nationalgarde. So friedlich die Proteste der Arbeiter*innen auch sein mochten, immer wieder kam …

weiterlesen

Arbeiter*innen, die eigentlich im selben Boot saßen, die gleiche Not litten und den gleichen Bedingungen ausgesetzt waren, schienen sich dessen nicht bewusst zu sein, dass die internen Spaltungen dazu führten, dass es nicht gelingen würde gemeinsam für eine Veränderung einzutreten. Desto bemerkenswerter erscheinen die Vorkommnisse, die mit dem 11. Januar 1912 scheinbar unaufhaltsam ihren Lauf …

weiterlesen

Zu vielen meiner Geschichten gibt es einen persönlichen, privaten Zugang. Sei es ein Erlebnis, eine Erzählung oder eine Begegnung. Es ist der inspirierende Funke, um den es geht. Normalerweise lasse ich diesen weg bzw. er bleibt bei mir, so dass die Geschichte für sich selbst steht. Dabei geht es in erster Linie darum den Leser*innen …

weiterlesen

„Wir sitzen in der Höhle, doch wir sind nicht festgebunden. Es ist nicht notwendig. Wir fesseln uns selbst. Gefangene, die sich selbst die Fesseln anlegen, ein eigentlich perverser Gedanke“, meinte Christian sinnend. „So wie Du mich jetzt fesselst“, entgegnete Martinique lächelnd, ohne den Ernst seiner Worte in Mitleidenschaft zu ziehen, da er sie in seinen …

weiterlesen

Inspiriert von Kieran Halpin „Nothing to show for it all“ Menschen treten in unser Leben. Manche bleiben nur kurz bevor sie sich wieder verabschieden. Andere wiederum begleiten uns eine weite Wegstrecke, doch irgendwann führen die Wege uns auch wieder auseinander. Manchmal fällt uns der Abschied leicht, vor allem, wenn er schleichend passiert. Geänderte Lebensumstände. Einer …

weiterlesen