Die Ankunft

Ich wollte, und das Wollen, das mich mit einem Mal unmissverständlich durchfloss, hatten einen konkreten Namen, Dich zu erreichen. Ich machte mich auf das andere Ende der Wiese zu erreichen, an dem ich Dich erkannt hatte. Du warst in Tätigkeit begriffen und hattest mich nicht bemerkt oder vielleicht auch nicht bemerken wollen. Und mit dem Erkennen des Wollen, brach die Schneedecke unter meinen blanken Füßen, und ich sank ein, doch ich ließ nicht ab, so schwer es auch war die Füße wieder zu heben, so schwer es auch war vorwärts zu kommen. Und der Stuhl, den ich mir mit dem fast fertig gefügten Gedanken darauf, auf den Rücken gebunden hatte, wurde schwerer und immer schwerer, so dass er mich nach hinten zog, so schwer, dass ich jeden Moment zu fallen fürchtete, doch ich gab nicht auf, ließ mich nicht vom Schnee, in dem ich nunmehr bis zur Hüfte einsank, noch von der Last, die mich nach hinten zog, davon abhalten.

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The arrival

I wanted, and the willingness, which suddenly flowed through me unequivocally, had a concrete name to reach you. I made my way to the other end of the meadow, where I had recognized you. You were in action and did not notice me, or perhaps do not want to notice. And with the recognition of the will, the snow-cover broke under my bare feet, and I sank in, but I did not let go, however hard it was to lift my feet again, however hard it was to come forward. And the chair, which I had tied to my back with the almost finished thought, became heavier and heavier, so that he pulled me back, so hard that I was afraid to fall, but I did not give up, did not leave me from the snow, where I was sinking to the hips, from the burden that dragged me back.
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Einfach sehen

Ich erwache, weil ich keine andere Wahl habe, in eine Gegebenheit. Die Freiheit wird nicht durch die Gegebenheit an sich begrenzt, sondern nur durch die Notwendigkeit einer Gegebenheit. Irgendeiner Gegebenheit. Das an sich der Gegebenheit kann ich nicht ändern, sehr wohl aber die Gegebenheit, in die ich erwache. Immerhin. Doch auch davon mache ich nur allzu selten Gebrauch. Ich bin es nicht gewohnt in Gegebenheiten einzugreifen.

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Alexander & Philip (3): Revelation

From day to day, Alexander fell heavily to go to school. The mere avoidance of his classmates had meanwhile changed into open refusal. Chicanery and malice were the order of the day. He found support with his family and he did not have the opportunity to move to another school. More and more, he embraced himself and lived his creativity. Philip had done a great job. Every Friday he breathed a sigh of relief, for at least two days without a hostility. He spent the Saturday evening selling his figures.
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Alexander & Philipp (3): Offenbarung

Von Tag zu Tag fiel es Alexander schwerer in die Schule zu gehen. Die bloße Abwendung seiner Klassenkameraden hatte sich mittlerweile in offene Ablehnung gewandelt. Schikanen und Bösartigkeiten standen an der Tagesordnung. Er fand Rückhalt bei seiner Familie und er hatte nicht die Möglichkeit auf eine andere Schule auszuweichen. Immer mehr schloss er sich in sich ein und lebte seine Kreativität. Philipp hatte ganze Arbeit geleistet. Jeden Freitag atmete er auf, weil er nun zumindest zwei Tage ohne Anfeindungen erleben würde. Den Samstagabend verbrachte er nach wie vor mit dem Verkauf seiner Figuren.

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