novels4u.com

Life is too short for boring stories

„Setz Dich zu mir und erzähl mir Deine Geschichte.“, bat ich Dich, in jener Nacht, als Du Dich zu mir kamst, zu verweilen, ein wenig. Und Du erzähltest mir Deine Geschichte:

„Meine Mutter war eine wunderschöne Frau, aber es war jene Art von Schönheit, die sich nicht aufdrängt, sondern in ihrer Schlichtheit gern übersehen wird. Doch sie war nicht nur schön, sondern auch weise. Nicht im Sinne von gebildet oder belesen, sondern sie hatte die Gabe sich in jeden hineinversetzen zu können, aber ohne das Umfeld aus dem Blick zu verlieren, sodass sie jedem richtig zu raten wusste, egal welches Problem es zu lösen galt oder welche Sorge plagte.

weiterlesen

Where were you, His disciples, as He went down into the deepest of desolations? Where have you, His disciples, hidden you, trembling and fearful, when He died the death that embraces all others? Where have you been, Simon Peter, when He abandoned himself to inevitability? Where have you been, Simon Petrus, you rock that crumbles to sand at the slightest breeze? Where have you been, His disciples, who have spat great sounds before?

weiterlesen

Wo wart ihr, Seine Jünger, als Er sich hinabbegab in die tiefste aller Verlassenheiten? Wo habt ihr, Seine Jünger, euch versteckt, zitternd und ängstlich, als Er den Tod starb, der alle anderen umfasst? Wo warst du, Simon Petrus, als Er sich der Unausweichlichkeit überließ? Wo warst du, Simon Petrus, du Fels, der beim kleinsten Windhauch zu Sand zerbröselt? Wo wart ihr, Seine Jünger, die ihr zuvor große Töne gespuckt habt?

weiterlesen

You may have often wondered what it was, that inevitability of which He spoke, when He took you, lifted Himself up to take you with Him, to follow the way He had to go, had to go with you, but you did not dare to ask him. You feared His answer too much. But you have not always known or at least suspected it? Did not you forcibly close your eyes as long as it was possible?

weiterlesen

Du hattest Dich wohl oft gefragt, was es war, diese Unausweichlichkeit, von der Er sprach, damals, als Er Dich annahm, zu sich emporhob und mitnahm, um den Weg, den Er zu gehen hatte, mit Dir zu gehen, doch Du hattest es nicht gewagt Ihn zu fragen. Allzu sehr fürchtetest Du Seine Antwort. Doch hattest Du es nicht schon immer gewusst oder zumindest geahnt? Hast Du nicht gewaltsam die Augen geschlossen, so lange es möglich war?

weiterlesen

You entered, walking straight towards Him, stopping right in front of Him, embracing the alabaster vessel, upright and strong. His blue eyes were on you, His eyes embraced you in all their fullness. No, you’ve never met a man like that, you’d never meet such a man again, and yet, as much as you wished and hoped you knew He would not stay with you long.

weiterlesen

Du tratst ein, gingst geradewegs auf Ihn zu, direkt vor Ihm stehen zu bleiben, das alabasterne Gefäß sicher umfasst, aufrecht und stark. Seine blauen Augen richteten sich auf Dich, Sein Blick umarmte Dich in aller Fülle. Nein, so einem Mann warst Du noch nie begegnet, so einem Mann würdest Du nie mehr begegnen, und doch, so sehr Du wünschtest und hofftest, Du wusstest, Er würde nicht lange bei Dir bleiben, bleiben können.

weiterlesen
%d Bloggern gefällt das: