novels4u.com

Life is too short for boring stories

Of all the nights that I woke up and went back to sleep, there were very, very few in which I was truly lonely. Not just alone, but lonely, like an outcast who no longer even finds a connection point to a you in my mind, whose isolation consists not only of a physical, but also a spiritual, emotional one. Loneliness that not only cuts off from every other you, yes from every other being, but also cuts off every other being, every other you from me. Only a few nights, yes, but even if it had been just one, just a silly one, the memory would have been burned into it, forever. There were only a few, but the night of loneliness, this absolute, existential loneliness, is so long as if it encompassed all past and all nights to come and surpassed all of them again.

weiterlesen

Von all den Nächten, die ich erwachen und wieder entschlafen erlebte, waren nur sehr, sehr wenige in denen ich wirklich einsam war. Nicht nur einfach allein, sondern einsam, wie eine Ausgestoßene, die nicht einmal mehr in Gedanken einen Anknüpfungspunkt an ein Du findet, deren Isolation nicht nur in einer körperlichen, sondern auch in einer geistigen, in einer seelischen besteht. Einsamkeit, die nicht nur abschneidet von jedem anderen Du, ja von jedem anderen Wesen, sondern auch jedes andere Wesen, jedes andere Du von mir abschneidet. Nur wenige Nächte, das ja, aber auch, wenn es nur eine einzige, nur eine läppische eine, einzige gewesen wäre, die Erinnerung hätte sich doch eingebrannt, für immer. Es waren nur wenige, doch die Nacht der Einsamkeit, dieser absoluten, existentiellen Einsamkeit, ist so lange, als würde sie alle bereits vergangenen und alle noch kommenden Nächte umgreifen und all diese miteinander nochmals übersteigen.

weiterlesen

Published: Sep 30 2021

Offener und direkter kann man es kaum mehr ausdrücken. Eure Zukunft, gemeint ist die Generation, die um die Jahrtausendwende bis heute geboren wurde, ist verramscht. Wer jedoch dagegen aufbegehrt und fordert, die Zerstörung zu beenden, wird gemaßregelt, als Schulschwänzer*in, als faul und undankbar, denn die vorigen Generationen haben wirklich viel Energie verwandt, im wahrsten Sinne des Wortes, um den Schlamassel anzurichten, in dem wir uns jetzt befinden. Macht nichts, sie werden es eh nicht mehr erleben – und was nach ihnen kommt, das geht ihnen am Arsch vorbei.

Hier kannst Du die Episode „Eure Zukunft? Geht mir am Arsch vorbei“ hören.

I was so sure, so, so, so, so sure or was I just as sure as I am sure of myself, always just so vaguely? No, I was absolutely sure, as sure as I could be, that the moon would rise again the next evening, as sure as I could be sure that it would always stop raining at some point, as sure as I was I could be sure that you could never touch me again, that the burning in me would no longer be there, that your being with me ignited, that your encouragement no longer burned itself into me, as it was possible at that time.

weiterlesen

Ich war mir so sicher, so, so, so, so sicher. Oder war ich mir mal gerade so sicher, wie ich mir meiner selbst gewiß bin, eben immer nur so vage? Nein, ich war mir ganz sicher, so sicher, wie ich mir sicher sein konnte, dass am nächsten Abend der Mond wieder aufging, so sicher, wie ich mir sicher sein konnte, dass es immer irgendwann zu regnen aufhörte, so sicher, wie ich mir sicher sein konnte, dass Du mich nie mehr berühren könntest, dass das Brennen in mir nicht mehr wäre, das Dein Bei-mir-sein entzündete, dass Dein Zuspruch sich nicht mehr in mich einbrannte, wie es in jenem Damals möglich war.

weiterlesen

We are destroying nature, biodiversity, the oceans and thus ourselves. The first harbingers are there and cannot be denied. Australia was on fire. Canada too. Never mind, this is far from us. But now the effects are also coming to us. There is a fire in Europe. Admittedly on the edge, but quite close. Torrential rains in the middle of Europe. Many people lose everything they have within a few hours. That is more worrying. But we have to take care of the poor people and not environmental protection. Of course, we have to take care of the people, but not to be allowed to say that this suffering is homemade because politicians worldwide have not done their homework, that is going too far. It could have been avoided, like many other things that will now follow. You should keep that to yourself, because that sounds like a know-it-all. But the main reason is, it spoils the fun.

weiterlesen

Wir zerstören die Natur, die Artenvielfalt, die Biodiversität, die Meere und damit uns selbst. Die ersten Vorboten sind da und lassen sich nicht wegleugnen. Australien hat gebrannt. Kanada auch. Macht nichts, das ist weit weg von uns. Doch nun kommen die Auswirkungen auch zu uns. Es brennt in Europa. Zwar am Rande, aber doch schon recht nahe. Sintflutartige Regenfälle mitten in Europa. Viele Menschen verlieren innerhalb von wenigen Stunden alles, was sie haben. Das ist schon bedenklicher. Aber da müssen wir uns um die armen Menschen kümmern und nicht um Umweltschutz. Natürlich müssen wir uns um die Menschen kümmern, aber nicht sagen zu dürfen, dass dieses Leid hausgemacht ist, weil die Politiker*innen weltweit ihre Hausaufgaben nicht erledigt haben, das geht dann schon zu weit. Es hätte vermieden werden können, wie vieles andere, was nun folgen wird. Das sollte man tunlichst auch für sich behalten, denn das klingt nach Besserwisserei. Doch der Hauptgrund ist, es verdirbt einem doch so den Spaß.

weiterlesen

I sat on the dock, on the dock again, that night. You left, sometime before that you left, into your world and left me here, here in my world, which we, speaking, snatched from the flow of chaos. Now that it was complete again, now you could withdraw.

And I was sitting on the jetty by the lake. Maybe someday you would tell me more about your world. Maybe one day I would understand more about your world. I was sitting on the jetty when the wind carried a picture to me, a picture of you from times long past. It happened, it happened again and again. And when it happened, I would build a little paper boat, put the picture in it, and see with relief that the wind was blowing it away, just as it had carried it to me, for the wind didn’t care. But this time, this time I didn’t succeed, the image remained, materialized. You were there, back again, standing behind me, and as much as I wish you didn’t go away, just as you left then, as much as I wish you would stay.

weiterlesen

Ich saß auf dem Steg, wieder auf dem Steg, in jener Nacht. Du bist weg gegangen, irgendwann davor bist du weg gegangen, in Deine Welt und hast mich hiergelassen, hier in meiner Welt, die wir sprechend dem Fluss des Chaos entrissen haben. Jetzt, da sie wieder vollständig war, jetzt konntest Du Dich zurückziehen. Und ich saß auf dem Steg am See. Vielleicht würdest Du mir irgendwann mehr erzählen aus Deiner Welt. Vielleicht würde ich irgendwann mehr verstehen von Deiner Welt.

Ich saß auf dem Steg, als mir der Wind ein Bild zutrug, ein Bild von einem Du aus längst vergangenen Zeiten. Das kam vor, immer wieder kam es vor. Und wenn es geschah, dann baute ich ein kleines Papierschiffchen, setzte das Bild hinein und sah erleichtert, dass es der Wind davonwehte, so wie er es zu mir getragen hatte, denn dem Wind war es einerlei. Doch diesmal, diesmal gelang es mir nicht, das Bild blieb, materialisierte sich. Du warst da, wieder da, standst hinter mir, und so sehr ich auch wünschte, Du gingst nicht weg, so wie Du damals weggegangen bist, so sehr ich auch wünschte, dass Du bliebst.

weiterlesen

In dieser Episode möchte ich Euch von einem Vorfall berichten, der sich genauso abgespielt hat und nichts weniger bedeutet, als einen Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit und die Demokratie. Anzumerken sei, dass das Gespräch der Herren Stelzer und Nehammer rein fiktiv ist und der künstlerischen Freiheit geschuldet. Das kann natürlich so nie passiert sein. Aber macht Euch selbst ein Bild.

Hier könnt Ihr die Episode hören.

%d Bloggern gefällt das: