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Life is too short for boring stories

Vorsichtig entwand er sich ihrer Umarmung, um sie nicht zu wecken. Doch seine Sorge war unbegründet. Sie rollte sich ein wie ein kleines Kätzchen. Wie ein Engel konnte sie aussehen, wenn sie so dalag in dem spitzenbesetzten, weißen Nachthemd, das er ihr geschenkt hatte. „Nur weil Du nichts Ordentliches hast“, hatte er nicht vergessen dazuzusagen, als er es ihr übergab, und wenn er schon mit ihr übers Wochenende wegfuhr, dann sollte ihr Anblick auch sein Auge erfreuen. Damit erstickte er auch jede Möglichkeit sofort im Keim, dass sie sein Geschenk missverstehen konnte. Frauen neigen dazu. Das wusste er aus eigener leidvoller Erfahrung. Kaum gibt man ihnen den kleinen Finger, schon verschlingen sie einen mit Haut und Haaren, sogar die Veganerinnen. Deshalb hatte er es sich angewöhnt, ihnen sofort reinen Wein einzuschenken über seine wahren Motive. Aber er musste zugeben, es stand ihr ausgezeichnet. Für einen Moment verlor er sich in ihrem Anblick, als er sich endlich wieder darauf besann, dass er etwas zu erledigen hatte.

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People are coming. People go. That’s the way it is in life. She had to experience it so often. She would witness it so often. By now she had learned to handle it. Also, for her own protection. You meet. One separates. But you should never look back. What’s over is over. There is no point in sticking to it, otherwise you cannot continue. Waste of lifetime. It does not make anything better, but much worse, some even impossible. As well as to face the requirements and demands of life that come after that. The world does not go down. Not even a tiny bit of it.
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Menschen kommen. Menschen gehen. Das ist so im Leben. So oft musste sie es miterleben. So oft würde sie es noch miterleben. Mittlerweile hatte sie gelernt damit umzugehen. Auch für ihren eigenen Schutz. Man begegnet sich. Man trennt sich. Doch niemals darf man zurücksehen. Was vorbei ist, ist vorbei. Es hat keinen Sinn sich weiter daran zu hängen, sonst kann man nicht mehr weitermachen. Vergeudung von Lebenszeit. Es macht nichts besser, aber vieles schlechter, manches sogar unmöglich. So wie sich den An- und Aufforderungen des Lebens zu stellen, die auch danach kommen. Die Welt geht nicht unter. Nicht einmal ein klitzekleiner Teil davon.

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This is how Claus Hipp sounds in advertising. And that is, for once, a sentence that I can just nod off. Nature has thought of what she is doing. Breast milk is tailored to the needs of infants, depending on their level of development. It is always available and even right tempered. In addition, there is the particularly close bond between mother and child. I really enjoyed this time, because I could do what I wanted with my child, I did not have to worry about the food. Natural, practical, good, balanced, actually ideal. Breastfeeding is also the most effective way to strengthen the baby’s health. If all the mothers who could breastfeed would do so, it would be a free contribution to strengthening the health system. As wonderful as it all sounds, there is someone who has a problem with it, and that is the industry that makes breastmilk „replacement products“.
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So tönt Claus Hipp in der Werbung. Und das ist ausnahmsweise ein Satz, den ich einfach nur abnicken kann. Die Natur hat sich was gedacht bei dem was sie tut. Die Muttermilch ist genau auf die Bedürfnisse der Säuglinge abgestimmt, je nach Entwicklungsstand. Sie ist immer verfügbar und sogar gleich richtig temperiert. Dazu kommt noch die besonders enge Bindung zwischen Mutter und Kind. Ich habe diese Zeit sehr genossen, denn ich konnte mit meinem Kind unternehmen was ich wollte, ich brauchte mir über das Essen keine Sorgen zu machen. Natürlich, praktisch, gut, ausgewogen, eigentlich ideal. Stillen ist darüber hinaus der effektivste Weg die Gesundheit des Säuglings zu stärken. Würden alle Mütter, die stillen könnten, das auch tun, wäre das ein kostenloser Beitrag zur Stärkung des Gesundheitssystems. So wunderbar das alles klingt, so gibt es doch jemanden, der ein Problem damit hat, und das ist die Industrie, die Muttermilch“ersatzprodukte“ herstellt.

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There is much discussion, sometimes thoughtful and constructive, sometimes full of zeal, even missionary, and impulsive, but it happens. Because we live in a democracy and have freedom of expression, can say what we want, where and whenever we want. There are also no taboos and no hot iron that should not be touched because we live in a secular, enlightened society. Why, then, do we allow it to be drummed into beliefs that no one questions, because that’s the way it is? Why only we let ourselves, shamelessly, on beside scenes, up to the presidential election and opera ball, deport and do not question it? Because we are practiced, in obedience and subservience.
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Es wird viel diskutiert, mal durchdacht und konstruktiv, mal voller Eifer, bis hin zum missionarischen, und impulsiv, doch es geschieht. Denn wir leben in einer Demokratie und haben Meinungsfreiheit, können sagen was wir wollen, wo und wann immer wir wollen. Da gibt es auch keine Tabus und kein heißes Eisen, das nicht angefasst werden dürfte, denn wir leben in einer säkularen, aufgeklärten Gesellschaft. Warum nur lassen wir es dann zu, Glaubenssätze eingetrichtert zu bekommen, die niemand mehr hinterfragt, weil es eben so ist? Warum nur lassen wir uns, scheins willenlos, auf Nebenschauplätze, bis hin zur Bundespräsidentenwahl und Opernball, abschieben und hinterfragen es nicht? Weil wir geübt sind, in Gehorsam und Unterwürfigkeit.

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