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Life is too short for boring stories

Wie bauen wir uns eine neue Welt, wenn die, die wir hatten, die einzige ist, die wir kannten? Nehmen wir uns nicht immer mit, in das Neue, selbst wenn wir inmitten des wilden, unberührten, haltlosen Chaos sitzen und eigentlich nichts haben, als uns im Miteinander? Nichts anderes? Doch so viel, doch alles, wenn Du so …

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Der Waggon war in den Abgrund gestürzt, war aufgeschlagen und zersplittert, zerborsten. Ich hatte zwar die Augen geschlossen, mich in das scheins Unausweichliche fallen lassen, in der stummen Erwartung, dass mir das gleiche widerfahren würde, doch als der Knall verklungen war und wieder Ruhe einkehrte, fühlte ich mich immer noch ganz und heil. Irgendetwas musste …

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Die Mauer stand, festgefügt, zwischen uns. Nahm uns den Blick zueinander und das Zueinander, nahm uns die Ansprache aufeinander und das Aufeinander-zu. Und der Waggon rollte weiter, ungelenkt, ungebremst, dem Abhang entgegen.

Der Waggon raste weiter, ungelenkt, ungebremst, dem Anhang entgegen, und niemand war da, der eine Weiche umstellen konnte. Oder wollte? Instinktiv war ich von Dir weggerückt, auch äußerlich. Instinktiv hatte ich die Arme vor der Brust gekreuzt, um mich noch unzugänglicher zu machen, mich noch mehr zu verschließen. Ein einziges Wort zu viel, löste eine …

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Deine Welt und meine Welt – wie zwei Kreise, die nebeneinanderliegen, sich vielleicht berühren, doch niemals ineinander, niemals Übereinstimmung und vor allem niemals Verstehen finden. Was kann es auslösen, ein Wort, ein einziges Wort zu viel? Wie viel Schaden kann es anrichten? Und wie schnell ist Zwietracht gesät zwischen Dir und mir? Dieses eine, einzige …

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Wolken hatten sich vor den Mond geschoben, tiefe, dunkle Wolken, so dass ich Dich kaum mehr zu erkennen vermochte. Finsternis, pechschwarze Finsternis überlagerte sogar noch das Grau, nahmen selbst diesem noch die Nuancierungen. Doch ich spürte, dass Du mich ansahst, intensiv und fordernd.

„Ich will bei Dir bleiben, Dir bleiben.“, sagtest Du, als Du erwachtest und sich nichts geändert hatte, am Fortgang nicht und auch nicht am Bleiben. „Dann bleib bei mir, bleib mir.“, antwortete ich, als Du mir wiedergegeben warst, aus den Armen des Schlafs, in diesen Moment. „Ich kann bleiben, so lange Du mir erzählst.“, sagtest …

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Vertrautes, stilles, kleines Leben. Nicht spektakulär, nicht sensationell, ja nicht einmal besonders aufregend, aber es ist mein vertrautes, stilles, kleines Leben, in dem ich mich eingerichtet habe, wohnlich und warm, und die, die mich besucht, erwartet immer ein herzliches Willkommen und ein heißer Kaffee (oder auch Tee, je nach Gusto). Hier kenne ich mich aus …

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„Was hat Liebe mit Anarchie zu tun? Mehr noch, wie kann man Liebe und Anarchie durch das kleine Wörtchen ist gleichsetzen?“, wird sich die eine oder andere unwillkürlich fragen, denn in den meisten Köpfen taucht beim Wort „Anarchie“ noch immer das Bild des völligen Chaos, der Gewaltherrschaft auf. Dank an die Gehirnwäsche der Gegner*innen des …

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