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Life is too short for boring stories

„Die Banane schält sich nicht alleine“ ist ein Buch über eine intensiv-erotische, feminin-maskuline, wertschätzend-vertrauensvolle Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau. Wechselweise kommen darin beide Stimmen zu Wort und bringen sich ein, so dass sie einander immer inniger verstehen. Steht am Anfang die reine Sinneslust, so vertieft sich der gesamtmenschliche Aspekt im Laufe ihrer anregenden Begegnung.

 

„Die Banane“, wie sie kurz und liebevoll von Steven Saska alias Hans Hartel und Shayla O’Shea alias Daniela Noitz, genannt wird, ist seit September 2017 am Buchmarkt verfügbar. Parallel touren beiden von einer Lesung zur anderen. Waren diese Lesungen zunächst auf Lokale in ihrem engeren Umfeld beschränkt, so wagten sie sich nun sogar über Landesgrenzen hinaus, genauer hin ins Frankenland in Deutschland.

Zugegebenermaßen war es ein Experiment, doch nachdem beide neugierig und offen für andere Möglichkeiten, für das Leben sowieso, sind, nahmen sie es wie es kam. Andererseits haben sie mittlerweile, nach etlichen Gesprächen mit ZuhörerInnen und LeserInnen die Überzeugung bestätigt erhalten, dass sie mit dieser Erzählung etwas geschaffen haben, das es in dieser Form noch nicht gibt. Erotische Literatur gibt es natürlich wie Sand am Meer, aber eine Geschichte, in der die schönste Nebensache der Welt als ein Erleben geschildert wird, das beide Stimmen unzensiert, in ihrer Eigenheit als Mann und Frau, zu Wort kommen lässt, das gibt es in dieser Form nicht. Das eröffnet die Möglichkeit es sowohl alleine, als auch zu zweit zu lesen, mit verteilten Rollen. So kann sogar lesen zum gemeinsamen Erlebnis werden.

 

Und auch die Lesereise ins Fränkische war ein Erlebnis. Die positive Stimmung begann bereits im Vorfeld. Waren sie es aus österreichischen Breiten bereits gewohnt, Absagen zu erhalten, weil ein Erotik ein Thema ist, das das österreichische Publikum nicht hören will, wie der eine oder andere Veranstalter versicherte, oder er meinte, das passe ja gar nicht, und das kann man den Menschen gar nicht zutrauen. So wird man flugs in eine Schublade gesteckt. Da hört man das Wort „Erotik“, die Gehirnwindungen graben aus, was man halt so an Erotik kennt, und schon ist man fertig. Gibt ja schließlich nichts Neues unter der Sonne. D.h. ohne auch nur ein Wort gelesen zu haben, war es bereits abgestempelt. Der eine oder andere gab sogar offen zu, dass es ein Fall von Fremdschämen für ihn wäre, denn da kämen sicher auch „böse“ Ausdrücke vor. Ganz anders in Deutschland. Da war das Thema „Erotik“ so normal wie jedes andere, was es auch sein sollte.

 

So starteten die beiden eines Morgens auf eine Reise in die Ferne. Gespannt und voller Erwartung traten sie sie an. Die Lokalitäten waren ebenso grundlegend verschieden, wie die Menschen, die die Lesungen besuchten. Aber egal wo oder vor wem es war, die Atmosphäre der Wertschätzung und Offenheit war von Anfang an gegeben und wurde durch die Lektüre noch zusätzlich genährt. Viele anregende Gespräche im Anschluss an die Lesung, rundeten diese gelungenen Abende jeweils ab.

 

Fazit: Der Spießbürger stammt eindeutig aus Österreich, aber wer weiß, vielleicht traut man sich nun auch hierzulande, wenn es von den Nachbarn als gut befunden wurde.

03 Hardcover

„Die Banane schält sich nicht alleine“ – Lesungstermine, Buchungsmöglichkeit, Grundlegendes und Wissenswertes findet ihr hier.

2 Gedanken zu “„Die Banane“ geht auf Reisen

  1. Nadine Hoffmann-Voigt sagt:

    Sehr gut geschrieben, leider habe ich, haben wir, auf der Suche nach geeigneten Locations hier in Unterfranken (Schweinfurt, Bad Kissingen) auch eine andere Art mit dem Thema Erotiklesung umzugehen erlebt.
    Da wurde bei meiner Anfrage vor Ort gesagt: gerne, das wäre ja spannend mal zu machen – nur um auf Eure eigene, konkreten Kontaktaufnahmen dann lieber erst garnicht zu antworten,,,

    Schade, sie haben etwas verpaßt und mit ihnen eine sicherlich offenere Zuhörerschaft!

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    1. novels4utoo sagt:

      Ja, so geht es eben, aber wer weiß was noch kommt. Trotzdem danke für Deine Bemühungen.

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